Was ist das richtige E-Bike oder Pedelec? Wer auf einschlägigen Internetseiten sucht oder einen Fachhändler besucht, wird überrascht sein, welche Vielfalt an Modellen und Marken es bereits in diesem doch noch recht jungen Markt gibt. Um ein wenig Klarheit zu schaffen, hier ein kleiner Bike-Finder.

Wie schnell darf es sein?

Die Elektroräder gibt es in drei Versionen: Pedelecs sind höchstens 25km/h schnell, S-Pedelecs etwa 45 km/h und E-Bikes können bis zu 4000 Watt haben und auch schneller sein. Für die Pedelecs braucht man weder Führerschein noch Zulassung und Kennzeichen.

Wohin soll es gehen?

Das richtige Bike hängt auch davon ab, wohin es gehen soll. Kleinere E-Räder sind am besten für kurze Strecken geeignet und eigenen sich gut für den kleinen Einkauf oder um von der Bahn zur Arbeitsstelle zu fahren. Wer ins Gelände will, für den gibt es Mountainbikes mit eigens verstärkten und gefederten Gabeln. Mit einem E-Mountainbike ist man eigentlich auch ganz gut bei längeren Fahrradtouren versorgt.

Wie weit willst Du fahren?

Die Batterie und Motor sind wichtig, wenn es um die Reichweite geht. Mit den meisten 250 Watt Motoren kommt man etwa 40 bis 50 Kilometer weit , eine 400 Wh Batterie vorausgesetzt. Je leistungsfähiger die Batterie, umso weiter (oder umso mehr) kann man mit E-Antrieb fahren. Sie macht das Rad aber auch schwerer.

Wie teuer darf es werden?

Bei Preis scheiden sich die Geister. E-Bikes sind teuer, und heimische Modelle wird man nur schwer unter 1500 Euro finden. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Der Mondraker e-Crusher zum Beispiel ist für flotte 8000 Euro im Angebot. Dafür bekommt man einen 500 Wh-Akku der locker 1000 Kilometer weit reicht und 1000 Mal ohne Leistungsverlust geladen werden kann. Abstand nehmen sollte man von Billigangeboten im dreistelligen Eurobereich. Sie haben entweder einen schlechten Motor oder eine billige Batterie mit wenig Leistung und geringen Ladezyklen.