Bei den Elektrofahrrädern unterscheidet man im Wesentlichen zwischen zwei Konzepten, die aber alle gemeinsam haben dass das Fahrrad von einem Elektromotor angetrieben wird.

Pedelecs

Die Abkürzung steht für “pedal electric cycle” (Pedalgetriebenes Elektrisches Rad) und bezeichnet ein Fahrrad dass einen Elektromotor lediglich zur Unterstützung benutzt. In Deutschland, wie auch der gesamten EU sind diese Räder auf 250 Watt beschränkt. Außerdem darf das Gerät nicht schneller als 25 Stundenkilometer im Elektroantrieb fahren. Der Hersteller muss sicherstellen, dass bei Überschreiten der Geschwindigkeit der Motor des E-Bikes abschaltet. Damit ist das Pedelec noch als Fahrrad und nicht als Moped klassifiziert und braucht kein Kennzeichen und der Fahrer keine Fahrerlaubnis.

Power on Demand

Bei diesen Modellen kann der Fahrer entscheiden, ob er den Motor nutzen will oder nicht. Der Motor ist stark genug um das Rad auch alleine anzutreiben. Dafür gibt es auch einen Griff der wie bei einem Moped das Gas, in dem Fall den antrieb, regelt. Viele Modelle haben einen wesentlich stärkeren Motor als die Pedelecs und müssen deshalb auch als Moped angemeldet werden. Man kann sie in drei Modi fahren:

  • Nur Elektroantrieb
  • Nur Pedalantrieb
  • Pedalantrieb mit Elektroantrieb

In den USA gibt es auch die Form des Noped, bei dem es keine Pedalen mehr gibt und dass dann praktisch ein reines E-Moped ist. Hier verschwimmen dann die Grenzen zwischen E-Bikes und E-Motorbikes.

International hat sich weitgehend die 25 Stundenkilometer-Grenze etabliert. lediglich in den USA sind es 32, In China 30 und in Canada 32 Stundenkilometer. In Kanada liegt die Höchstwattzahl bei 500 Watt, in den USA sogar bei 750 Watt, während der Rest der Welt die Grenzen der Pedelecs auf 200 bis 250 Watt festgesetzt hat. Einig ist man sich hingegen, dass ein Pedelec, wenn es denn den nationalen Bestimmungen entspricht, kein Nummernschild braucht und in der Regel ab 14 Jahre (manchmal auch ohne Altersbeschränkung) gefahren werden kann.