Bei den Autos versteht man unter einem Hybrid einen Antrieb, der sowohl aus einem Benzin-Motor als auch aus einem Elektromotor kommt. Bei den Fahrrädern und E-Bikes braucht es keinen Verbrennungsantrieb, es reicht die reine Muskelkraft. Und so sind quasi alle E-Bikes, die noch Pedalen haben in die Klasse der Hybride einzustufen. Lediglich die Nopeds sind reine durch elektrische Energie angetriebene Zweiräder.

Ein Modell der E-Bikes kommt aus dem Hause BMW, das zwar eigentliche für seine Freude am Fahren auf vier Räder bekannt ist, aber auch eine Menge Erfahrung im Fahrradbereich hat. Immer wieder überraschen die Bayern mit Fahrrädern und jetzt auch mit einem Hybrid-E-Bike. Es verdient den Namen besonders, denn man kann nicht nur auf den Motorbetrieb zuschalten, sondern ihn auch komplett ausschalten, um so nur mit Pedalkraft zu fahren. Die 540 Wh starke Batterie hat noch genug Reserven, um einen USB-Port zu speisen, an dem man sein Handy laden kann und ihren Ladezustand und andere Daten des Fahrrades per Bluetooth an eine App zu übertragen. Und für ein LED-Licht reicht es auch noch. Mit 3400 Euro ist das BMW-Bike im mittleren Preissegment vertreten.

Ein anderer Hybrid ist das Ahooga-Fahrrad. Es dürfte eines der wenigen Falträder sein, die einen Elektroantrieb haben. Und es hat noch mehr Eigenschaften, die erstaunen. Es wiegt 10 Kilogramm, inklusive Batterie und Motor. Der Motor hat 5 Fahreinstellungen. Das Rad kann in 10 Sekunden zusammengefaltet werden. Das dürfte einer der großen Vorteile für Pendler sein: Diese haben oft Probleme, ein E-Bike mit in die Bahn zu nehmen. Klappräder nehmen aber kaum mehr Platz weg als ein Koffer. Und falls ein Kollege abends den gleichen Heimweg hat, passt das Rad einfach in den Kofferraum. Mit einer Batterieladung kommt man je nach Ausstattung zwischen 50 und 70 Kilometer weit und bewegt sich dabei in der gleichen Größenordnung wie bei anderen Elektrofahrrädern.