Wer sich jetzt überlegt, einen neuen Drahtesel anzuschaffen, steht vor der Frage, ob es ein klassisches Fahrrad sein soll oder ein Pedelec, also ein Rad mit einem kleinen Elektromotor als Unterstützung. Wir haben einmal die Vor- und Nachteile aufgelistet:

Fahrrad

Ein Fahrrad ist leichter als ein E-Bike, und man kann es damit auch zum Beispiel besser Treppen herauftragen und auch beim langsam fahren besser kontrollieren. Es eignet sich vor allem als Sportgerät. Wer gerne Mountainbike fährt oder Rennrad und das unter anderem auch macht, um Kalorien zu verbrennen, wird mit einem klassischen Rad immer besser liegen. Der Antrieb nur über die Pedale macht das Fahrrad auch 200 Jahre nach seiner Erfindung nach wie vor zu einem hervorragenden Fitnessgerät. Ein Fahrrad ist auch bei einer hohen Qualität noch günstiger in der Anschaffung. Für den Preis eines durchschnittlichen E-Bikes bekommt man schon ein sehr hochwertiges Fahrrad. Und gerade im obersten Bereich, gerade wenn es um den Leistungssport geht, gibt es zu den Fahrrädern keine Alternative. Lediglich bei langen Strecken in der Stadt und bei Steigungen hat man als reiner Radler das Problem kräftig strampeln zu müssen

Pedelec

Die mit einem Elektromotor angetriebenen oder unterstützten Räder spielen ihren Vorteil bei langen Radtouren und in der Stadt aus. Das Pedelec ist eindeutig das urbane Fortbewegungsmittel der Zukunft, weil es klein, wenig und sauber ist. Es eignet sich am besten auf einem guten Untergrund, wie Asphalt oder gut ausgebaute Feldwege. Wer gerne Wald- und Wiesenhänge herauf- und herunterfährt wird, damit aber keine rechte Freude haben. Umso besser ist es auch für lange Strecken geeignet, auf denen man mit einem Fahrrad irgendwann ermüden würde. Durch den E-Antrieb hat man auch nicht das Problem, dass man den Verkehr aufhält, sondern kann zum großen Teil “mitschwimmen” was auch die Sicherheit erhöht: Viele Unfälle kommen durch so genannte Geschwindigkeitsdifferenzen zustande, wenn ein Fahrzeug erheblich schneller ist als ein anderes.