Kann man eigentlich das E-Bike mit in den Urlaub nehmen? Und sind die E-Bikes denn auch für eine Radtour in den Weinbergen geeignet? Die Antwort auf beide Fragen ist Ja, wenn es sich dabei um Pedelecs handelt, also Fahrräder mit einem Elektromotor, der nicht mehr als 250 Watt hat und das Rad nicht schneller als 25 Stundenkilometer antreibt.

Die elektrisch angetrieben Fahrräder kann man genauso in einem handelsüblichen Fahrradträger am Auto einspannen wie normale Räder. Wer mit dem Flugzeug verreist, muss sie wegen der Batterien allerdings als Gefahrgut deklarieren und abklemmen.

In vielen Urlaubsorten kann man sich aber heute schon E-Fahrräder ausleihen. Die Tourismuszentralen habe sehr schnell gemerkt, dass Touristen zwar gerne radeln, ihnen aber eine kleine elektrische Hilfe durchaus recht ist. Am besten fragt man bei der Touristeninformation seines Zielortes schon bei der Planung nach.

Aufladen dank der Reichweite nicht nötig

Die meisten Räder haben eine Motorreichweite von 50 Kilometern bei aufgeladener Batterie. Das sollte eigentlich für einen Ausflug reichen, zumal man ja bei geraden Strecken und beim Bergabfahren den Motor ausschalten und damit erheblich Strom sparen kann.

Ein weiterer Vorteil der E-Bikes im Urlaub ist, dass damit Geschwindigkeitsdefizite ausgeglichen werden können. Wenn Papa meint, er müsse rasen, dann schalten Mama und die Kids einfach auf Sportantrieb und können ihn wieder einholen. Ist man sich in der Familie über die Durchschnittsgeschwindigkeit einig, dann kann man dank E-Antrieb auch längere Strecken bewältigen die sonst für Kinder vielleicht zu anstrengend wären.

Durch die recht große Reichweite sollte man keine Probleme mit dem Aufladen unterwegs haben. Und im Notfall kann man ja immer noch in die Pedale treten und so sicher zurück ins Hotel kommen.

Es gibt mittlerweile im Internet auch Anbieter, die sich auf die Durchführung von Radtouren mit E-Bikes spezialisiert haben und sowohl Räder als auch Ausrüstung sowie einen Tourenführer bereitstellen.