Sie können recht schnell werden, bis zu 45 Stundenkilometer, und haben aber schwächere Bremsen als ein vergleichbares Motorkraftrad. Deshalb sollte man wissen, dass auch ein Pedelec bei 25 Stundenkilometern einen doppelt so langen Bremsweg hat wie ein Fahrrad. Und wer so eine Vollbremsung machen muss, wird kaum noch stehen. Deshalb sollte man auf jeden Fall einen guten Fahrradhelm tragen.

Vorausschauend fahren

Es hilft wenig Recht zu haben wenn man von einem Auto angefahren wird. Gerade von abbiegenden Autos und LKW geht immer wieder eine Gefahr aus. Gerade bei den E-Bikes verschätzen sich viele Fahrer, was die Geschwindigkeit angeht. Sie denken dass Fahrrad braucht noch einige Zeit bis zur Kreuzung, und plötzlich tut es einen Schlag an der Seite. Autofahrer können nicht erkennen ob es sich um ein Fahrrad oder ein E-Bike handelt. Deswegen immer davon ausgehen, dass ein Auto einen nicht wahrnimmt.

Warnwesten tragen

Auch wenn es für manche albern aussehen mag, so erhöhen Warnwesten in Leuchtfarben doch die Wahrnehmung im Straßenverkehr. Sie sind einfach über der Kleidung zu tragen und ebenso einfach zu verstauen. Viele haben auch reflektierende Streifen, was die Sichtbarkeit nochmals erhöht.

Licht, Klingel und Rückspiegel

Es sollte sich von selbst verstehen, dass man ein kräftiges weißes LED-Licht als Vorderlicht und ein rotes Licht als Rücklicht am Rad hat. Ob blinkend oder nicht ist eher Geschmacksache. Eine Klingel sollte gut hörbar sein, es gibt mittlerweile auch elektronische Hupen. Ein Rückspiegel ist zwar nicht vorgeschrieben, kann aber Leben retten. Gerade wer von Autofahren schon gewohnt ist den Verkehrs im Seitenspiegel zu beobachten wird das auch auf dem Rad tun. So lässt sich ein heran rasendes Auto oder ein LKW früher erkennen.

Bremsen

Die meisten E-Bikes kommen heute mit Trommel- oder Scheibenbremsen. die alten Backenbremsen tun es zwar auch, man sollte aber bedenken, dass ein E-Bike schwerer ist und man deshalb mehr Bremskraft aufwenden muss.