Ein Pedelec darf nach gesetzlichen Vorschriften nur 250 Watt haben, aber die etwas stärken E-Bikes gehen bis zu 500 Watt, und bei Spezialanfertigungen hat man auch schon 700 Watt gesehen. Während der Betrieb eines Fahrrades keine Kosten (außer Reparaturen) verursacht, muss man beim E-Bike die Batterien aufladen. Und wenn man kein eigens Solarpanel hat, dann muss man auch für den Strom bezahlen.

Mit einer Ladung eines 250 Watt Akkus kann man etwa 40 bis 50 Kilometer weit kommen, je nach Fahrweise. Man geht heute davon aus, dass die meiste Akkus etwa 500 Mal geladen werden können. Bei einer Ladung entstehen (verwendet wurde der durchschnittliche Strompreis von 28 Cent pro Kilowattstunde):

  • bei 250 Watt Kosten in Höhe von 7 Cent
  • bei 300 Watt Kosten in Höhe von 8,4 Cent
  • bei 350 Watt Kosten in Höhe von 9,8 Cent

Auf 500 Ladezyklen hochgerechnet sind dass dann

  • 35 Euro bei 250 Watt
  • 42 Euro bei 300 Watt
  • 49 Euro bei 350 Watt

Damit ist die Rechnung aber nicht abgeschlossen. Da die Ladezyklen begrenzt sind, muss man irgendwann einen neuen Akku anschaffen. Ein Akku kostet heute mindestens 600 Euro. Wenn an die Kosten für den Akku mit einrechnet und dann auf eine Ladung herunter bricht dann kommt man schnell auf etwa 2 Euro pro Ladung und 50 Kilometer Reichweite. Beim Auto sind es etwa 6 Liter, bei einem Benzinpreis von 1,27 Euro pro Liter wären es 9 Euro, beim E-Bike 4 Euro. Damit ist es etwa halb so teuer wie ein Auto.

Wer Geld sparen will, versucht so weit wie möglich mit einer Ladung zu kommen. Das bedeutet natürlich, dass man öfter in die Pedale treten muss, oder aber Bergabstrecken ohne Motor herunterrollt. Man kann auch dadurch Strom sparen, dass man den Motor nur im Eco-Modus benutzt. Je weniger Aufladungen, um so länger hält die Batterie, und umso weiter hin aus kann man den Kauf eines neuen Akkus schieben.